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Schneidebretter im Dauereinsatz

16. Mai 2011

Himmel – ich habe ja schon so lange nichts mehr geschrieben. Dafür war ich ausschweifend virtuell und reel unterwegs. Dabei bin ich gestern über eine ganz tolle Internetseite gestolpert, die ich mir an dieser Stelle merken möchte: ichkochwas.de.

Kochrezepte auf ichkochwas.de

Empfehlung für Hobbyköche: ichkochwas.de

Der Schreiber von ichkochwas.de muss ein ziemlich lustiger Mensch sein, denn seine Rezepte lesen sich … wie soll ich sagen … anders als die vielen anderen Rezepte im Internet. Sehr oft oder eigentlich fast immer sind Kochrezepte so gehalten, dass neben den Zutaten eine möglichst knappe Darstellung des Rezeptes angeboten wird. Nicht so bei ichkochwas.de! Dort wird in geradezu ausschweifender Art und Weise über die einzelnen Schritte bei der Herstellung eines leckeren Mahls erzählt. Ich habe den Eindruck, dass Jörg – so heißt der Schreiberling- beim Schreiben der Kochrezepte fast noch mehr Spaß haben muss, als beim kochen selbst. Was mir schwer möglich erscheint, denn wer solche Rezepte ins Netz stellt, der muss auch beim Kochen selbst riesigen Spaß haben.

Die Auswahl der Rezepte, welche ich auf der Seite gefunden habe geht von Bratenrezepte, Suppenrezepte bis zu Salatrezepten. Auch die fremdländische Küche und vegetarische Rezepte kommen nicht zu kurz. Für mich sind hier einige tolle Ideen enthalten, welche ich unbedingt ausprobieren muss. Etwa die griechischen Rezepte.

Ganz besonders freue ich mich auf ichkochwas.de darüber, dass bei fast jedem Rezept ein Schneidebrett vorkommt. Das unterstreicht die imense Bedeutung dieses Küchenutensils. Naja – vielleicht übertreibe ich jetzt ein wenig.🙂 Ok – die Schneidebretter sind immer im Amazon verlinkt, aber wenigstens legt man auf Qualität wert, denn der Link zeigt auf Schneidebretter aus Bambus. Daumen hoch dafür.

Abschließend kann ich die Seite nur empfehlen. Wer gern kocht und beim Rezepte lesen gern schmunzelt und lacht, wird bei Jörg sicher bedient. Ich hoffe, dass noch weitere Rezepte folgen werden.

(BTW: Jörg hat mir die Erlaubnis erteilt, einen Screenshot der Seite hier als Bild zu verwenden. Danke!)

Schneidbretthalter – perfekt für Schneidebretter

25. April 2011

Wie lagerst du deine Schneidebretter?

Wenn du mehr als ein Schneidebrett hast, dann kommst mal an den Punkt der Lagerung dieser Küchenhilfen. Oft, sehr oft liegen Schneidebretter in Schubladen. Auch ich habe das lange so praktiziert. Schublade auf, Schneidebrett raus, Schneidbrett säubern, trocknen lassen und wieder ab in die Schublade. Es ist auch nichts dabei. Ich will dieses Verfahren nicht schlechtreden. Oder schlechtschreiben?

Allerdings gibt es eine tolle Alternative: Schneidbretthalter. Gerade bei Schneidbrettern aus Holz wäre es schade, wenn diese in irgendeiner dunklen Schublade ihr Dasein fristen. So dachte ich mir das eines Tages auch und machte mich auf die Suche. Ein Schneidbrett kann nämlich auch ein unheimlich dekoratives Element in der Küche sein. (So sie denn sauber ist! Inmitten von Geschirrbergen und anderen Küchenutensilien kann selbst ein hochwertiges Schneidebrett keiner Küche zu Glanz verhelfen.)

Und dann wurde ich fündig … und übermütig. Ich legte mir einen Schneidbretthalter als Edelstahl zu. „Wenn schon, denn schon.“, werde ich gedacht haben. so genau kann ich nicht mehr rekontruieren, was letztlich den Ausschlag dafür gegeben hat, einen viel zu teuren und „überheblichen“ Schneidbretthalter zu kaufen. Jetzt – mit einigem Abstand betrachtet – bin ich echt froh, dass ich den Schneidebretthalter gekauft habe.

Frisch gereinigt, drappiere ich das Schneidbrett im Schneidbretthalter. Dort kann er trocknen und außerdem noch „gut aussehen“.🙂

Wo lagerst du dein Schneidebrett?

Ostereier

22. April 2011

Ich gebe zu – das hat jetzt nur ganz am Rande mit Schneidebrettern zu tun: aber ich färbe gerade Ostereier ein. Ich wollte das nur mal so erwähnen.

Dieses Jahr gibt es marmorierte Ostereier sowie handbemalte Eier, weil die Kids so gern mit Wasserfarben an Eiern herumpinseln. Also bekommen sie ihren Spaß.🙂

Ich wünsche meinen Lesern schonmal ein besinnliches Weihn….. ooops, falsche Jahreszeit …. fröhliches Osterfest!

Schneidebrett Hygiene

21. April 2011

Heute erreichte mich die erste Email von Günter:

Ich bin gerade dabei, mir ein neues Schneidebrett zuzulegen und schwanke noch zwischen einem Schneidbrett aus Kunststoff und einem aus Holz. Ich habe viel über die Unterschiede und Vorteile bzw. Nachteile der unterschiedlichen Schneidebretter gelesen. Aber eines ist mir dabei noch immer nicht klar geworden: Welches Material ist denn nun hygienischer? Ich bin davon überzeugt, dass die Schneidebrett-Hygiene eine nicht unerhebliche, kaufrelevante Rolle spielen sollte.

Ich würde mich freuen, wenn Sie auf Ihrer Seite dazu ein paar Informationen bieten würden.

Lieber Günter,

zunächst einmal vielen Dank für deine Email. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich hier so einfach herumduze. Ich finde es persönlicher, wenn wir hier per Du kommunizieren.🙂

Du hast natürlich Recht, wenn du neben den Gebrauchswerten bei Schneidebrettern auf deren Hygiene schaust. Es gibt soviel Hinweise und Tipps und Meinungen zum Thema Hygiene von Schneidebrettern, dass man da schnell mal den Wald vor lauter (Schneide)Brettern nich mehr sieht.

Prinzipiell sind Schneidebretter aus Holz und Schneidbretter aus Kunststoff ziemlich gleichwertig, was hygienische Gesichtpunkte angeht. Man könnte natürlich davon ausgehen, dass ein Holzschneidebrett ein wahrer Nährboden für Bakterien ist. Schneidet man viel auf einem Holzbrett, dann bilden sich Ritze im Holz und darin wiederum finden Bakterien und Keime ein kuschliges Heim, in dem es sich vortrefflich vermehren läßt. Eine Horrorvorstellung in der Küche! Weiterlesen …

Schneidebrett aus Bambus

17. April 2011
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Es hat sicherlich auch etwas mit fernöstlicher Küchenkunst zu tun: das Schneidebrett aus Bambus. Aber nicht nur, denn Fakt ist, dass Bambus eines der härtesten Hölzer auf diesem Planeten ist. Und damit ist Bambus als Schneidebrett-Holz geradezu prädestiniert.

Ein Schneidebrett muss in der Küche einiges mitmachen und dabei den schärfsten Klingen trotzen. Ein Schneidebrett muss über lange Gebrauchszeiten in Form bleiben, dabei hygienischen Ansprüchen genügen und soll auch noch lange gut aussehen. Bambus als Schneidebrett-Holz genügt diesen Ansprüchen. Entscheidend für die Langlebigkeit von Bambus-Schneidebrettern ist das sogenannte „Hirnholz“. Hirnholz bedeutet, dass das Holz quer zur Faser geschnitten wurde – also wie eine Scheibe von einem Stamm. (Schneidet man den Stamm der Länge nach auf wäre es ein Längsschnitt.) Beim Hirnholz stehen also die Fasern senkrecht zur Nutzfläche. Dadurch gehen die Fasern beim Schneiden leicht auseinander … und anschließend wieder zusammen. Ein imenser Vorteil bei der Verwendung als Schneidebrett, auf dem ja ständig herumgeschnitten wird.

Das Bambus-Schneidebrett von Zwilling macht auch optisch was her.

Das Bambus-Schneidebrett von Zwilling macht auch optisch was her.

Schneidebretter aus Bambus sind noch härter als die bereits von mir empfohlenden Schneidbretter aus Ahorn oder Eiche. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass Bambus ca. 16% härter als Ahorn ist. Dazu kommt das Gewicht, welches nur 2/3 des Gewichts von Eichenholz beträgt.

Zusammenfassend kann man sagen: Schneidebretter aus Bambus sind extrem hart, leicht und sehr langlebig.

Bambus ist ein sehr helles Holz. Woher kommt dann aber die dunkle Farbe?
Bei der Bearbeitung von Bambus wird dieser erhitzt. Die Wärme sorgt dafür, dass der im Holz enthaltene Zucker karamelisiert – das Holz wird dunkler! Dunkle Schneidebretter aus Bambus sind also nicht fehlerhaft verarbeitet!

Was spicht noch für den Einsatz von Bambus als Schneidebrett-Holz?
Der ökologische Aspekt! Bambus ist eines der am schnellsten wachsenden Hölzer der Welt und damit eine natürliche Ressource, die nahezu unbegrenzt zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu unseren heimischen Holzarten, wächst Bambus um ein vielfaches schneller nach. Auf Bambus.de fand ich folgende eindrucksvolle Beschreibung des Bambus-Wachstums:

Eine junge Bambuspflanze von vielleicht 2-3 Jahren Alter wird ausgepflanzt. Im ersten Jahr passiert scheinbar gar nichts. Eventuell vertrocknen sogar Blätter oder Halme. Die Rhizome ’erkunden’ unterirdisch ihre neue Heimat, wurzeln ein, oberirdisch sieht man nichts davon. Im folgenden Jahr geht es dann los. Bambus legt ein jährliches Höhenwachstum von ca. 150% vor, d.h. dieses Jahr entwickeln sich  Halme mit 1,00m, im nächsten Jahr 1,50m, danach 2,50m. Nach ca. 7 Jahren wird dann die Endhöhe erreicht.

Bambus wächst sehr schnell nach und ist extrem hart.

Bambus wächst sehr schnell nach und ist extrem hart.

Die Kosten für ein Schneidebrett aus Bambus sind bei all den Vorzügen nur moderat höher als bei Schneidebrettern aus heimischen Hölzern. Bedenkt man die Vorzüge vom Bambus, ist eine Investition in ein Bambus-Schneidebrett sicher überlegenswert.

Ich selbst besitze noch kein Schneidebrett aus Bambus. Aber für mich als Vielkoch steht ein Bambus-Schneidebrett ganz oben auf der Wunschliste.

Holz für Schneidebretter

14. April 2011

In diesem Artikel möchte ich dir die verschiedenen Holzarten und Holzverarbeitungstechniken vorstellen, welche üblicherweise bei der Nutzung als Schneidebrett zur Anwendung kommen.

Schneidebrett aus Holz mit Kräutern und einem scharfen Kochmesser

Einige Küchenkräuter, ein scharfes Küchenmesser und ein Schneidebrett aus Holz. (Foto: Lukas / pixelio.de)

Für ein Schneidebrett werden sehr häufig folgende Hölzer genutzt:

  • Buche
  • Ahorn
  • Birne
  • Birke
  • Kiefer
  • Olivenholz
  • Kirsche
  • Eiche
  • Akazie
  • Bambus (Holz? – ja klar!)
  • Teak

Die besten Erfahrungen habe ich mit Schneidebrettern aus Ahorn und Buche gemacht. Diese Holzarten sind immerhin heimischer Natur und daher ökologisch vertretbar. Warum es Teak für ein Schneidebrett sein muss, erschließt sich mir nicht. Ich habe auch gelesen, dass so seltene Tropenholzarten wie Bongossi und Bankirai für Schneidbretter herhalten müssen. Weiterlesen …

Schneidebrett für Geeks und Nerds

13. April 2011

So ein Schneidebrett hat nicht jeder. Das OCD Chef Cutting Board bietet alles, was der perfektionistisch angehauchte Geek-Koch beim Gemüseschneiden braucht.

Schneidebrett für Geeks: OCD Chef Cutting Board

Schneidebrett für Geeks: OCD Chef Cutting Board

Dank der feinen Rasterung der Schneidebrett-Oberfläche gelingen selbst extravagante Schnittmuster. Ich habe zwar noch nie eine Rezept-Angabe a’la „Schneide die Karotte in einem Winkel von exakt 35° “ gelesen, aber vielleicht lese ich nur die falschen Rezepte? Unter Umständen bin ich gar nicht so sehr Nerd wie ich eigentlich dachte?

Aber Hinweise wie „Schneiden Sie die Wurst in ca. 1cm dicke Würfel“ – die gibt es zu Hauf. Und auch diese Aufgabe meistert der Koch mithilfe des Chef-Schneidebrettes ohne größere Probleme. Lineale, Dreiecke und Winkelmesser haben ausgedient auf dem Küchentisch!

Das OCD Chef Cutting Board gibt es hier für ca. $25. Falls das mal jemand in Deutschland sieht – bitte melden. So ein Schneidebrett wäre definitiv was für mich.

(Blogpost via Geek1001)

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